Newsletter: Digitales Altpapier?

Newsletter: Digitales Altpapier?

Foto: Agentur Strothmann GmbH

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Wer kennt sie nicht  – Newsletter: Von der Airline, von der Krankenkasse, vom Outlet, von spezialisierten Journalisten, die die Fondsindustrie beobachten… und so weiter, man könnte beinahe sagen ohne Ende. Und die Clipping-Dienste haben sie auch nicht auf dem Bildschirm …
Da fragt man sich doch: Newsletter – sind die nicht mittlerweile leicht angestaubt oder gar überholt?

Sind Newsletter – immer noch – sinnvoll?
Newsletter bieten den Vorteil der direkten Ansprache einer definierten Empfängergruppe. Mit der gezielten Auswahl der Empfänger können entsprechend passgenaue Inhalte formuliert werden.  Für einen Newsletter haben die Bezieher sich bewusst entschieden, genau diesen zu beziehen – im  Unterschied zu Facebook, Twitter und Co. Dadurch ist die Erwartungshaltung bezüglich des Contents allerdings entsprechend hoch.

Dem Versender geben sie die Gelegenheit, den Überblick über Abonnenten und Mailadressen zu erlangen. Newsletter sind schnell und günstig. Wer sich an die rechtlichen Vorgaben für Newsletter hält (z.B. den Standard des Double Opt-in-Verfahrens nutzt; gut hier die Hinweise des emailtooltesters Link zu http://www.emailtooltester.com/news/email-marketing/), ist auf der sicheren Seite. Newsletter-Abonnenten haben sich für diesen Informationsweg entschieden – und können das Abonnement jederzeit beenden, so pflegen sich die Verteiler von selbst. Vorteilhaft ist es aus Reputationssicht zudem, dass nicht einfach öffentlich einsehbar ist, wie viele Abonnenten der Newsletter hat – auch in Zeiten von Liken und Sharen geht im Zweifelsfall Klasse vor Masse.

Mit modernen CMS-Systeme befüllt man die Newsletter und verschickt sie. Da im Newsletter Beiträge nur “angeteasert” werden und der Volltext dann entweder auf der normalen Website steht oder im Blog, werden genau diese Content-Bereiche dort angesteuert – wenn das Thema interessiert und der Teaser-Text ein guter Anreißer war. Für Zugriffszahlen und Google-Ranking heißt das dann, es geht nur in eine Richtung: nach oben!

Kann man Newsletter nicht durch Twitter und Facebook ersetzen?
Twitter, Google+ und Facebook sind Kommunikationstools, die die Botschaften eher breit streuen wobei jeder Kanal seine eigenen Zielgruppen hat. Newsletter sind gute Traffic-Lieferanten für Corporate Sites und auch für Blogs. Sie können Unternehmensziele gezielt unterstützen und sprechen andere Zielgruppen an als die Social Networks. Warum also im Marketingmix eines Unternehmens nicht mehrere Tools einschließlich Newsletter parallel nutzen?

 

Foto: Agentur Strothmann

2016-12-18T18:22:11+00:00 By |Kommentar, Tipps|1 Comment

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